Pferdetraining

Horsemanship


Horsemanship bezieht sich auf die Kunst und Fähigkeit, mit Pferden auf respektvolle und effektive Weise zu arbeiten. Es umfasst nicht nur das Reiten, sondern auch das allgemeine Verständnis und die Pflege von Pferden. Gutes Horsemanship bedeutet, das Verhalten des Pferdes zu verstehen, klare Kommunikation zu etablieren und Vertrauen zwischen Mensch und Tier aufzubauen.

Welche verschiedenen Aspekte fließen in das Horsemanship hinein?

Das Horsemanship ist ein ganzheitlicher Ansatz

  • Kommunikation: Eine der zentralen Eigenschaften ist, dass man lernt, auf die subtilen Signale des Pferdes zu achten und in der Lage ist, klare, respektvolle Signale zurückzugeben, sei es durch Körperhaltung, Zügel oder Schenkel.

  • Pflege und Wohlbefinden: Horsemanship bedeutet auch, das Pferd gut zu pflegen. Das umfasst Aspekte wie Fütterung, Gesundheitsmanagement, Hufpflege und das allgemeine Wohlbefinden des Tieres. Mehr Informationen hier bei Mutzke Umwelttechnologie und dem Pferde Vitalkonzept

  • Vertrauensaufbau: Ein zentraler Aspekt ist das Vertrauen, das zwischen Mensch und Pferd aufgebaut werden muss. Ohne Vertrauen wird die Zusammenarbeit schwierig und kann zu Missverständnissen oder sogar Gefährdungen führen.

  • Reitweise: Es gibt unterschiedliche Reitstile und -techniken, die alle auf eine respektvolle und effiziente Weise mit dem Pferd arbeiten. Vom klassischen Dressurreiten über Vertikales Reiten bis hin zum Natural Horsemanship gibt es viele Ansätze, aber der Fokus bleibt immer auf dem Wohl des Pferdes und einer harmonischen Partnerschaft.

Den Pferden die Würde zurückgeben, die sie verdient haben und die ihrem ursprünglichen Wesen entspricht!

Vertikales Reiten

Das Vertikale Reiten ist pferdegerechtes Reiten


Vertikales Reiten ist ein Konzept, das aus der klassischen Reitkunst stammt und sich auf eine spezifische Form der Ausbildung von Pferd und Reiter konzentriert, bei der das Pferd in eine natürliche, gesunde Haltung gebracht wird. Der Begriff „vertikal“ bezieht sich dabei auf die Balance und den Aufrichtungsgrad des Pferdes, sodass es eine aufrechte Haltung einnimmt, die sowohl für das Pferd als auch für den Reiter ergonomisch ist. Ziel ist es, dass das Pferd in einer aufrechten Linie von der Hinterhand über den Rücken bis zum Kopf arbeitet, ohne die natürliche Beweglichkeit und den Komfort zu verlieren.


Ein paar zentrale Aspekte des vertikalen Reitens

  • Aufrichtung des Pferdes: Beim vertikalen Reiten soll das Pferd in seiner gesamten Körperhaltung aufgerichtet werden, was bedeutet, dass es nicht in eine „liegende“ Haltung übergeht, sondern der Rücken aktiv bleibt und die Hinterhand das Pferd trägt.

  • Energiefluss: Durch eine korrekte Aufrichtung und die richtige Balance kann das Pferd seine Energie besser aus der Hinterhand in die Vorderhand übertragen, was zu einer geschmeidigen, fließenden Bewegung führt.

  • Rückenschwung und Losgelassenheit: Ein wichtiger Punkt beim vertikalen Reiten ist es, das Pferd so zu reiten, dass es den Rücken vollständig in Bewegung setzt, was mit einer Losgelassenheit des Pferdes einhergeht. Das bedeutet, dass das Pferd nicht verspannt oder „steif“ ist, sondern in einem lockeren, aber dennoch stabilen Zustand arbeitet.

  • Verbindung zum Reiter: Der Reiter sollte in der Lage sein, durch fein dosierte Hilfen das Pferd zu lenken und zu kontrollieren, ohne dabei Druck auszuüben, der das Pferd in seiner Bewegungsfreiheit einschränkt. Hierbei wird eine enge, aber entspannte Kommunikation zwischen Reiter und Pferd gepflegt.